Seit gefühlt zwei Monaten schlage ich mich mit Markus 7,24 – 7,31
herum und bin immer noch nicht zu einem zufriedenstellenden Schluss
gekommen.
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| via churchofthefaithfulcenturion |
Die namenlose Syrophönizierin aus dem Markusevangelium ist
heutzutage eine kleine Heilige geworden. Sie steht fast als Sinnbild
für alle Entrechteten und Unterdrückten dieser Welt, sie, der es
sogar gelang, Jesus gegen sein anfängliches Widerstreben auf ihre
Seite zu ziehen. Wir denken an sie als „Gerechte“ und
„Tiefvertrauende“, die sich hilfesuchend und verzweifelt an den
Herrn wandte, die noch vor „Gott“ selbst um ihr „Recht“
kämpfen musste, der dies hervorragend gelang und der schlussendlich
der verdiente „gute Lohn“ zukam. Ein sehr starkes und schönes
Bild!
Ich würde dieses Bild gern unangetastet lassen, wenn ihre kleine
Geschichte nicht einige Probleme aufwerfen würde; ja einige Details an diesem Bild einfach nicht stimmig sind.
Hier zunächst die Übersetzung der Szene in chiastischer Form
dargestellt mit einigen Erläuterungen. Die Übersetzung ist von mir
möglichst wortgetreu und so gefertigt, dass man das ungeheure Tempo
der Szene, einige Wortspiele und den leicht diabolischen Humor von
Markus wahrnehmen kann.








